Auswahl des Einbettmittels beim Warmeinbetten

Die Auswahl des richtigen Einbettmittels kann wesentlichen Einfluss auf eine hochwertige Probenpräparation haben. Mittel mit hoher Randschärfe wie z.B. EpoMet weisen eine hervorragende Härte und optimale Schrumpfungseigenschaften auf und eignen sich am besten für harte Werkstoffe, bei denen eine Kanteninspektion oder eine Beständigkeit gegen starke chemische Ätzmittel erforderlich ist. Phenocure ist die kostengünstigste Option und eignet sich für weichere Materialien bei denen die Randschärfe weniger wichtig ist. Das Produkt steht in mehreren Farben zur Verfügung – so können Sie Ihre Proben zur leichteren Wiedererkennung farblich codieren. Leitfähige Einbettmittel können zur Unterstützung einer Elektrolyt-Präparation oder Analyse auf einem Elektronenmikroskop eingesetzt werden – wählen Sie das kupfergefüllte ProbeMet für eine optimale Randschärfe oder das graphitgefüllte KonductoMet, wenn chemische Analysen durchgeführt werden sollen. Bei Verwendung des transparenten Einbettmittels Transoptic können Sie für eine gezielte Präparation durch Ihre Probe hindurchsehen. Außerdem eignet sich dieses Produkt hervorragend für die Sekundärionen-Massenspektrometrie (SIMS).

Bei den Produkten aus dem Buehler-Produktspektrum können Sie die Einbettmittel nach Belieben zusammenstellen und mischen – dies bietet Ihnen noch mehr Flexibilität. Alle wärmeaushärtenden Einbettmittel härten bei gleicher Temperatur und gleichem Druck aus. Wenn Sie eine hervorragende Randschärfe zu geringst möglichen Kosten anstreben, können Sie für den ersten Teil der Probe EpoMet verwenden, und den Rest mit Phenocure auffüllen. Zur dauerhaften Kennzeichnung einer Probe können Sie ein Etikett in einer dünnen Schicht Transoptic einbetten.

 

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